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Gattungen in der zeitgenössischen Kunst
Sechs Ausstellungen bis zum Jahresende
Wir möchten Sie gerne auf eine für uns ganz besonders spannende Reihe im kunstraum t27 aufmerksam machen, die Ende Juli beginnt. Bis zum Jahresende präsentieren wir sechs Ausstellungen, die sich mit der Bedeutung der Gattungen in der zeitgenössischen Kunst auseinander setzen.
Seit der Renaissance ist die Malerei in unterschiedliche Gattungen
klassifiziert. Diese gaben Generationen von Künstlern ihr Arbeitsfeld vor und
stellten zugleich eine für lange Zeit gültige Hierarchie innerhalb des
Kunstschaffens auf. Von eher handwerklich bewerteten Arbeiten in den Gattungen
Stillleben und Porträt bis hin zur am höchsten wertgeschätzen Historienmalerei.
Stillleben, Tierstück, Porträt, Landschaft, Genrebild und Historienbild bieten
denn auch in den nächsten Monaten im kunstraum t27 die Bezugsrahmen für eine
Befragung jener Gattungen durch zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler.
Welche Bedeutung haben die Gattungen für die heutige Kunstproduktion und das
Selbstverständnis der KünstlerInnen? Welche Medien und künstlerischen Techniken
werden heute außerhalb der tradierten Malerei angewandt um sich den jeweiligen
Themenfeldern zu widmen? Welche aktuellen Bezüge finden sich im tradierten
kunsthistorischen Kontext?
Neben den Ausstellungen mit zeitgenössischer Bildender Kunst unterschiedlicher Genres bietet der kunstraum t27 kunsthistorische Vorträge zur Gattungsgeschichte, Künstler- und Kuratorengespräche.
nature morte Vernissage: Freitag, 23. Juli 2010, 19.30 Uhr
24. Juli bis 15. August 2010
Ulrike Dornis, Mariel Gottwick und Peter Hock
Die erste Ausstellung in dieser Reihe heißt „nature morte“ und widmet sich dem Stillleben. Drei Künstler und Künstlerinnen nähern sich mit divergierenden Ansätzen der Abbildung, Präsentation und Interpretation von Alltagsgegenständen.
Ulrike Dornis zeigt Gemälde, die sich auf eher klassische Art und Weise dem Thema annähern. In ihrer Serie „Arabesque“ verarbeitet sie Ansichten eines orientalischen Tuches, das reich ornamentiert ist. In verschiedensten Variationen des Lichteinfalls wird die sich stetig verändernde Farberscheinung aufgegriffen und in eine geradezu abstrakt wirkende Gestaltung überführt.
www.ulrikedornis.de
Mariel Gottwick arbeit zum Thema Visualisierung und nimmt dabei das Moment der Augentäuschung (trompe l’oil) auf. In einer Serie von „Fleischstücken“ geht es um fotografische und dreidimensionale Darstellungen – und den Moment der Irritation.
www.gottwick.de
Peter Hock zeigt großformatige Reiskohle-Arbeiten. Für die Ausstellung nature morte nimmt er Motive aus der Alltagskultur auf: In archaischer Ästhetisierung wird dabei der Alltag heroisiert und zur visuellen Sensation.
>>künstlerInnen
Vernissage: Freitag, 23. Juli 2010, 19:30
Kunsthistorischer Vortrag: Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:30
Kunsthistorischer Vortrag von Martha Rataj M.A. zur "Entwicklung des Stilllebens"
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Projektionen: Donnerstag, 5. August 2010, 19:30
Projektionen zum Thema Stillleben.
Kuratiert von Bärbel Freund und Deborah Phillips.
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Mit freundlicher Unterstützung des Quartiersmanagement Körnerpark
Finissage: Sonntag, 15. August 2010, 19:30
Finissage mit Künstlergespräch und Ziehung der Kunstlotterie
echoraum
5. bis 27. Juni 2010
48 Stunden Neukölln
12 . Kunst- und Kulturfestival "Komplex 650"
Mirjam Dröge (Fotografie), Anke Göhring (Installation)
Jens Hanke (Zeichnung), Anja Sonnenburg (Zeichnung)
Erinnerung und Gedächtnis gehören zu den grundlegendsten und interessantesten Phänomenen der menschlichen Existenz. Die Befragung der eigenen Biographie bildet seit jeher den Kernbestand des eigenen Seins. Dagegen hat die Erforschung und Interpretation von Erinnerungsprozessen in den letzten Jahrzehnten Wissenschaftler fast aller Fachdisziplinen (sei es naturwissenschaftlicher oder gesellschaftswissenschaftlicher Prägung) fasziniert und zu neuen Interpretationen inspiriert.
Aspekte des Erinnerns und Vergessens sind aber auch vielen künstlerischen Arbeiten immanent. Wie kann sich der jeweilige Künstler - oder die bildende Kunst im Allgemeinen - an Vergangenes erinnern oder den Prozess des Verblassens inhaltlich aufgreifen? Dabei spielen einerseits subjektive Wahrnehmungen und Erinnerungsspuren als auch Versuche einer Dokumentation des Vergehenden bzw. das sich gegen das Vergessen Stemmende eine Rolle.
Die Ausstellung Echoraum führt nun vier künstlerische Positionen zusammen,
die Gedächtnis als Vorgang der Vergegenwärtigung und Verarbeitung
thematisieren.
Mirjam Dröge dokumentiert in einer Fotoserie den Prozess des Vergessens am Beispiel der sich auflösenden, großelterlichen Wohnung, in der erste Fehlstellen – wie um das Vergessen zu verhindern – markiert und memoriert werden.
>>künstlerInnen
www.mirjamdroege.com
Anke Göhring greift japanische Kiefern als Beispiel für eine jahrtausende alte Speicherung von Wünschen und Gedanken auf. Sie entwickelt eine Raum-Wandarbeit, in welcher sich diese großen Lebewesen und deren Gedächtnis miteinander verweben.
>>künstlerInnen
www.ankegoehring.de
Jens Hanke stellt eine Serie von Kohlezeichnungen vor, die den Prozess des Erinnerns in einer abstrakten – wenn auch berührenden – Art und Weise festhält. Er ruft Gedächtnisinhalte nicht dem Ereignis getreu ab, sondern rekonstruiert sie aus der subjektiven Wahrnehmung heraus. Dabei werden die Assoziationen der Betrachter zum eigenen Spielfeld von Erinnerung und Gedächtnis
>>künstlerInnen
www.jenshanke.de
Anja Sonnenburg begibt sich in den Prozess des Zeichnens als Möglichkeit des Vergegenwärtigens und Dokumentierens. Sie lässt durch Wiederholung grafischer Elemente wie Punkt, Linie, Farbe, Schrift oder eines Materials einen strukturierten Raum entstehen, welcher als Übersicht, Speicher oder Markierung sichtbar macht, was sich der Wahrnehmung entzieht.
>>künstlerInnen
www.anjasonnenburg.de
Vernissage: Freitag, 4. Juni 2010, 19:30
Projektionen: Donnerstag, 17. Juni 2010, 19.30 Uhr
Projektionen zum Thema Erinnerung, kuratiert von Karin Albers
Mit freundlicher Unterstützung des Quartiersmanagement Körnerpark
Gefördert von
Quartiersmanagement Körnerkiez
Lesung: Freitag, 25. Juni 2010, 20.45 Uhr
Lesung: Samstag, 26. Juni 2010, 16.15 und 20.45 Uhr
Knop und Franke – Kurztexte zum Thema Erinnerung
im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals 48 Stunden
Neukölln
>> vorschau
Finissage: Sonntag, 27. Juni 2010, 17.00 Uhr
Finissage mit Auslosung der Kunstlotterie
doppelrolle
8. bis 30. Mai 2010
Joachim Elzmann und Thomas Klingenstein
Die aktuelle Ausstellung im kunstraum t27 vereint Arbeiten von zwei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die im besten Sinne ein Doppelleben führen oder zumindest doch in sehr unterschiedlichen Kontexten wahrgenommen werden.
Es handelt sich dabei einerseits um den Künstler Joachim Elzmann, der in seiner anderen Rolle (Michael Haas) ein bedeutender, international erfolgreich agierenden Berliner Galerist und Kunsthändler ist. Bei Elzmann, der 1974 seine künstlerische Laufbahn mit Studien in Karlsruhe und Braunschweig begann, sind beide Professionen streng getrennt und lange Zeit war die reale Identität Joachim Elzmann´s ein wohl gehütetes Geheimnis. Der zweite Künstler ist Thomas Klingenstein, der 19jährig als Thomas Erwin seinen Gedichtband in der Bundesrepublik veröffentlichte. Diese Veröffentlichung, sowie seine politisch oppositionelle Haltung führten zu seiner Verhaftung in der DDR und Abschiebung in die Bundesrepublik im Jahr 1981. Klingenstein, Protagonist und Zeitzeuge einer wichtigen Phase deutscher Geschichte, erfährt mit seinem beachtlichen Künstlerischen Werk zunehmend auch internationale Anerkennung.
Neben der spannenden biographischen Sonderstellung der Aussteller war die
außergewöhnliche künstlerische Bedeutung der Arbeiten ausschlaggebend für die
Auswahl. Begleitveranstaltungen werden dem Thema "Doppelrolle" gerecht. Thomas
Klingenstein wird aus seinem Buch „Der Tag will immer Morgen
bleiben“ (Gedichte, R. Piper & Co. Verlag, München 1981) lesen und
beide Künstler werden beim abschließenden Künstlergespräch zur Finissage über
ihre Doppelrollen in der Kunstwelt berichten.
Joachim Elzmann zeigt in der Ausstellung fulminante Glasskulpturen, die in Farben und Formen vorgefundener Behältnisse schwelgen. Gläser, Vasen, Schalen und sonstige Gefäße werden fantasievoll zu harmonischen beziehungsweise dynamischen Gebilden neu zusammengestellt.
>>künstlerInnen
Thomas Klingenstein zeigt großformatige Arbeiten auf Papier, deren filigrane Gestaltung und reduzierte Farbigkeit den Betrachter in Ihren Bann ziehen. Persönliche Eindrücke mit präzisem Blick, manchmal geheimnisvoll.
>>künstlerInnen
www.thomas-klingenstein.com
Vernissage: Freitag, 7. Mai 2010, 19:30
Start der aktuellen Kunstlotterie
Lesung: Donnerstag, 20. Mai 2010, 19:30
Der Tag will immer Morgen bleiben -
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Thomas Klingenstein
Finissage: Sonntag, 30. Mai 2010, 19:30
Finissage mit Künstlergespräch und Auslosung der Kunstlotterie
S/W
2. bis 25. April 2010
Martina Friedrich, Alexandra Karrasch, Jan Kiefer, Karsten Konrad und Caroline Kryzecki
Die künstlerische Auseinandersetzung mit Schwarz-Weiß ist komplexer, als man
es sich gemeinhin vorzustellen vermag. In ihr liegt ein asketisches Bekenntnis,
eine Suche nach Klarheit durch Begrenzung und das Ausloten eines nur
vermeintlich reduzierten Spielraumes. Die in der Ausstellung S/W versammelten
Künstlerinnen und Künstler variieren diesen Themenbereich durch
unterschiedliche Arbeitsweisen und Materialverwendungen. Fast schon
programmatisch scheint dabei die allgegenwärtige Formschärfe und
Nichtgegenständlichkeit zu sein.
Martina Friedrich nimmt das „Schwarzsehen“ wörtlich und setzt in den abgedunkelten Keller unter den Ausstellungsräumen eine schwarze Installation, deren Spiel mit den Kräfteverhältnissen dem Betrachter erst beim langsamen Gewöhnen des Auges an die Dunkelheit sichtbar wird.
>>künstlerInnen
Alexandra Karrasch erkundet das Potential von Materialien durch Wiederholungsprozesse. Zu immer neuen Zusammenhängen gefügt, beginnen sich diese über ihre eigene Beschaffenheit und ihre ursprüngliche Zuordnung hinwegzusetzen. Das in vielen Lagen übereinandergeschichtete Kohlepapier und Konglomerate von akribisch freigelegten Eiermembranen lassen die Stofflichkeit von Schwarz und Weiß unmittelbar erfahren.
>>künstlerInnen
www.alexandra-karrasch.de
Jan Kiefer präsentiert den aktuellen Stand seiner Arbeit “bad painting, good sculpture, good painting, bad sculpture” (work in progress). Der sowohl in Zeichnung und Malerei, als auch in Bildhauerei tätige Künstler verwandelt misslungene Gemälde in gelungene Skulpturen und umgekehrt. Der von ihm vorgenommene Schwarz-Weiß-Kontrast innerhalb der Installation nimmt dabei ironische Züge an
>>künstlerInnen
www.jan-kiefer.com
Karsten Konrad fügt Fundstücke, aufgeladen mit unbekannt persönlicher Geschichte zu formal minimalistischen Wandreliefen zusammen. Alte Einrichtungsgegenstände, Küchenutensilien, Sportgeräte etc. werden von ihm auseinander genommen und zersägt, um das in ihnen Erkannte collageartig in einen neuen Kontext zu bringen. Augenscheinlich dabei ist der fein austarierte Balanceakt verschiedenster Formen und Materialien, welcher bei den hier präsentierten Arbeiten mit der Auslotung der Grenzen von Schwarz und Weiß einhergeht.
>>künstlerInnen
Caroline Kryzecki spielt in immer neuen Variationen mit der Dreiteiligkeit einer aus gleichen Holzplatten zusammengeschraubten Bildtafel. Die sichtbaren Verbindungsstücke gaben die Initialzündung für eine assoziativ aufeinander aufbauende Bildserie. Gerade innerhalb des einfachen geometrischen Formenvokabulars und der Reduktion auf schwarz - weiß, positiv - negativ wird ihre Experimentierfreude und ihr großes Ideenreichtum sichtbar.
>>künstlerInnen
Vernissage: Donnerstag, 1. April 2010, 19:30
Vernissage und Start der aktuellen Kunstlotterie!
Projektionen: Sonntag, 11. April 2010, 19.30 Uhr
Projektionen, kuratiert von Deborah Phillips
gefördert von:
Finissage: Sonntag, 25. März 2010, 19.30 Uhr
Finissage mit Künstlergespräch und Auslosung der Kunstlotterie
mouvoir
6. bis 28. März 2010
Michel Carmantrand und Michaela Zimmer
Die Gemäldeausstellung zeigt großformatige Acrylmalerei, deren
ungegenständliche Farbbewegungen den Betrachter aktiv emotional, beinahe
spürbar physisch berühren. Die Künstler beeinflussen das Farberleben gezielt,
indem sie in einer Zwischenwelt von Bewusstsein und Intuition mit den
Farbgesetzen jonglieren. Farbmalerische Bewegung durch die Fläche und durch die
Linie stehen sich in der Ausstellung gegenüber.
Michel Carmantrand begreift seine flächige Farbmalerei als ein Formenfinden aus dem Außen. Was sich in den Gemälden durch seine Arbeit erst an die Oberfläche drängt, sind eigentlich bereits vorhandene Strukturen. Diese sind für Ihn ‚natürlich‘, jenseits der figurativen oder abstrakten Malerei. Der Künstler malt seine Wahrnehmung, findet formschaffende Farben, welche ihm helfen eine Welt zu definieren. Dafür bezieht er auch ein, wie das vergleichende Sehen auf das Farberleben wirkt.
>>künstlerInnen
Michaela Zimmer begibt sich mit ihrer Malerei in einen Prozess. Vergleichbar einem fortwährenden Kräftemessen zwischen Linie und Farbe, entsteht ein physisch erfahrbares Spannungsfeld aus Bewegungsabläufen. Das zentrale Anliegen der Künstlerin sind die Zwischenräume in dieser Bewegung. Ihre Gemälde sind Momentaufnahmen von etwas, das nur im Verlauf sichtbar wird.
>>künstlerInnen
www.michaela-zimmer.de
Vernissage: Freitag, 5. März 2010, 19.30 Uhr
Vernissage und Start der aktuellen Kunstlotterie!
Künstlergespräch: Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr
Künstlergespräch mit Michel Carmantrand und Michaela Zimmer
Finissage und Tanzperformance: Sonntag, 28. März 2010, 18.30 Uhr
Tanzperformance von Einzelduett (Simon Breth und Lara Russo)
und Auslosung der Kunstlotterie
www.einzelduett.de
www.simonbreth.de
Resonance and Preservation of the Ecosystem - ECO ZONE
19. bis 27. Februar 2010
Präsentation der Arbeiten des Kim Whan Ki International Art Festival
Bodo Hartwig (Klanginstallation), Choe Keun-Il (Foto einer Installation), Choe
Sang-Chul (Ölmalerei), Han Ji-Seok (Ölmalerei), Hwang Young-Ja (Ölmalerei),
Jens Reulecke (Skulptur), Jeon Jung-Ho (Acrylmalerei), Jeong Jai-Nem (Malerei,
Installation), Juliane Duda (Video), Jun Yoon-Jung (Zeichnung), Jung Shin-Il
(Video), Jung Chan-Kyung (Ölmalerei), Kang Hong-Goo (Foto), Karsten Konrad
(Skulptur), Kim Am-Ki (Ölmalerei), Kim Hyun-Sook (Zeichnung), Kim You-Hong
(Acrylmalerei), Kim Young-Yang (Acrylmalerei), Lee Jeong-Lok (Foto), Lee
Kwan-Hyung (Grafik), Na Hyun (Foto), No Dong-Sik (Zeichnung), Oh Eun-Hee
(Malerei), Ole Schwarz (Video), Pfelder (Skulptur), Shin Heung-Woo (Malerei),
Sun Byung-Il (Grafik), Yu Jung-Hoon (Acrylmalerei)
Kuratiert von Dr. Oh Nam-Suk
Bereits zum zweiten Mal hat im Sommer 2009 auf der südkoreanischen Insel Anjwa im Gelben Meer das Kim Whan Ki International Art Festival stattgefunden. Unter dem Motto „Eco Zone, Echo & Ecology“ waren in diesem Jahr erstmals auch sieben Berliner Künstler eingeladen. Zusammen mit 25 koreanischen Malern und Bildhauern haben sie sich zwei intensive Wochen lang von der maritimen, fernöstlichen Landschaft inspirieren lassen. Die vor Ort entstandenen Arbeiten reflektieren ein Spektrum zwischen naturbelassener Tradition und ökologischer Moderne. Nach ersten Präsentationen in Kwangju und Seoul reist die Ausstellung nun nach Berlin.
Insgesamt sind Arbeiten von zwanzig südkoreanischen und sieben deutschen Künstlern und Künstlerinnen zu sehen.
Kuratiert wurde das Festival von von Dr. Oh Nam-Suk (Korea), der zur Ausstellungseröffnung in Berlin ist.

Erweiterte Öffnungszeiten während dieser Ausstellung:
Mo - So von 13.00 bis 19.00 Uhr!
Vernissage: Donnerstag, 18. Februar 2010, 19.00 Uhr
mit Performance "one place/two times" von Jens Reulecke und Britta Schönbrunn
www.jensreulecke.com
Dokumentarfilm: Freitag, 19. Februar 2010, 19.00 Uhr
"Endstation der Sehnsüchte" (Dokumentarfilm), in Anwesenheit der Filmemacherin Cho Sung-Hyung
www.sung-hyung.de
Vortrag: Sonntag, 21. Februar 2010, 19.00 Uhr
Vortrag von Dr. Oh Nam-Suk zum Kim Whan Ki International Art Festival
Finissage: Samstag, 27. Februar 2010, 19.00 Uhr
Künstlergespräch und szenische Lesung der SPAB: "Mumiengrab" von Oh Tae-Suk in der Übersetzung von Kai Köhler (gefördert von der Daesan Foundation, Seoul ( http://daesan.or.kr/eng/). Eingerichtet von Boris Alexander Knop mit einer Soundcollage von Bodo Hartwig.
InFahrt
23. Januar bis 14. Februar 2010
Renate Hampke und Werner Keller
Um Fortbewegung und Fortbewegungsmittel verschiedener Art kreist die erste
Ausstellung des kunstraum t27 im neuen Jahr. Visualisierungen von
Geschwindigkeit und Transit verbinden sich mit der Spürbarmachung eines
klassischen Fahrzeugmaterials zu einer kontrastreichen Schau.
Renate Hampke verarbeitet alte, ausgediente Fahrradschläuche zu formal-minimalistischen Variationsreihen an Wand und Boden der Ausstellungsräume. Es ist das einfache, alltägliche, von Abnutzung und früherem Gebrauch gezeichnete Material, dessen energetische Kräfte die Künstlerin in ihren Installationen und Objekten sichtbar und spürbar machen will.
>> künstler/innen
Werner Keller beschreibt in seinen Bildern raumzeitliche Situationen des Transits durch den urbanen Raum. Dabei interessieren ihn besonders die Momentaufnahmen von Bewegung, in denen Zeit trotz der dargestellten Dynamik wie eingefroren erscheint. Wenn beim Abbremsen der U-Bahn die streifenhaft verwischte Optik abnimmt und Dinge wie auch Personen die gewohnte feste Kontur zurückerhalten, wird Bewegung bewusst. Diesen Moment, der einen Augenblick lang wie ein Schwebezustand erlebt wird, versuchen die Bilder festzuhalten.
>> künstler/innen
Vernissage: Freitag, 22. Januar 2010, 19.30 Uhr
Mit musikalischen Improvisationen von Rob Hoare und Sam Johnson
www.robhoare.de
Lesung: Sonntag, 31. Januar 2010, 19.30
"Der innere Verschiebebahnhof", Lesung von und mit Anders Kamp
Projektionen: Sonntag, 7. Februar 2010, 19.30 Uhr
Projektionen, kuratiert von Karin Albers
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Neukölln
Finissage: Sonntag, 14. Februar 2010, 19.30 Uhr
Finissage mit Künstlergespräch und Videoprojektion
Auslosung der Kunstlotterie







